Knapp ein Viertel der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis fordern politische Antwort auf das Artensterben

Das Volksbegehren „Artenvielfalt“ ist nach aktuellem Stand das erfolgreichste in Bayern: 18,4 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben sich bayernweit eingetragen und so ein klares Signal für mehr Natur- und Artenschutz gesendet. Landtagsabgeordnete Gabriele Triebel sieht die Söder-Regierung nun in der Pflicht konkret zu handeln.

Mit 24,8 Prozent liegt der Landkreis Landsberg am Lech deutlich über dem bayerischen Durchschnitt beim Volksbegehren „Rettet die Bienen“. 22.322 Landkreisbürgerinnen und -bürger haben sich in den vergangenen zwei Wochen in den Rathäusern eingetragen. Gabriele Triebel, Mitglied des Bayerischen Landtags und Zweite Bürgermeisterin Kauferings, war die Erstunterzeichnerin in ihrer Heimatgemeinde. Mit fast 23 Prozent und somit über 1.700 Unterschriften hat auch die Marktgemeinde zum Erfolg des Volksbegehrens beigetragen. Damit hat fast jeder vierte wahlberechtigte Kauferinger für einen Kurswechsel beim Naturschutz unterschrieben. Spitzenreiter im Landkreis ist nach dem vorläufigen Endergebnis Utting am Ammersee mit über 39 Prozent. Die Zweite Bürgermeisterin Triebel sieht den Druck auf die Söder-Regierung wachsen: „Über 1,1 Million Menschen in ganz Bayern wollen eine Naturschutzpolitik, die ihren Namen auch verdient, deshalb muss die Staatsregierung jetzt liefern“.

Ministerpräsident Markus Söder möchte bei einem runden Tisch ausloten, wie kompromissbereit die Initiatoren des Volksbegehrens sind und möglichst einen alternativen Gesetzentwurf einbringen. Für die Abgeordnete Triebel ist klar: „Bei dem Rückenwind muss auch die Regierung deutlich mehr beim Naturschutz anbieten“.  

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