Seenotrettung – ein Verbrechen ?

 Die GRÜNEN in Landsberg laden zu einer Informationsveranstaltung mit dem Landsberger Kapitän der LIFELINE, Claus-Peter Reisch, ein.  Sie findet statt am kommenden

Samstag, 8. September,
um 19:30,
im Sportzentrum Landsberg.

Das zentrale Mittelmeer ist das Seegebiet, in dem aktuell am meisten Menschen weltweit sterben. Fast täglich wagen Viele die gefährliche Überfahrt in seeuntauglichen Schlauchbooten um sich vor Krieg, Hunger und Folter in Sicherheit zu bringen. Nach wenigen Seemeilen auf den Booten geraten sie in Seenot. Die Hilfe vor dem Ertrinken bleibt aus. Laut UNHCR sind allein im Juni und Juli dieses Jahres 851 Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer gestorben, seit Beginn 2018 sind über 1.500 Menschen dort ertrunken.

Aber nur noch wenige Seenotrettungsvereine sind mit Rettungsschiffen entlang der lybischen Küste auf der Suche nach in Seenot geratenen Menschen unterwegs. Ihre Schiffe und Aufklärungsflugzeuge sind zum Teil beschlagnahmt oder behördlichen Hürden ausgesetzt und werden am Auslaufen gehindert. Statt legaler Einreisewege werden Mauern und Grenzzäune errichtet, Retter*innen kriminalisiert und die Dokumentation der Geschehnisse auf der Fluchtroute Mittelmeer verhindert.

Was steckt dahinter?

Der  Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bayerischen Landtag, Ludwig Hartmann, und die Landtagskandidatin, Gabriele Triebel,  sprechen mit dem Experten und LIFELINE Kapitän Claus-Peter Reisch über seine Erfahrungen und Einschätzungen der Lage vor Ort.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden für das Projekt wird gebeten.

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