Klimaagentur Klima3 reagiert auf Kritik

Die Klimaagentur Klima3, zuständig für die Landkreise Starnberg, Landsberg und Fürstenfeldbruck, geriet kürzlich wegen formalen Beanstandungen bei der Rechnungsprüfung in die Kritik. Fehlende Wirtschaftspläne oder u.a. Halbjahresberichte führten zu negativen Bewertungen.

Klima3-Geschäftsführer Andreas Weigand nimmt im Kreisausschuss dazu Stellung und erläutert dabei den aktuellen Geschäftsbetrieb. Der Schwerpunkt der Agentur liege auf der Unterstützung der Kommunen bei Pflichtaufgaben. Teils kostenlose Beratungen und die Begleitung bei Wärmeplanung, kommunalem Energiemanagement und Bürgerberatung würden u.a. durch die jährlichen Zahlungen der Landkreise – rund 110.000 Euro vom Landkreis Landsberg – abgedeckt, wirtschaftliches Handeln sei natürlich notwendig und im Fokus.

Weigand räumte durchaus Kritik ein, betonte allerdings, dass die beanstandeten Daten wie etwa für den Wirtschaftsplan vorlagen, nur in anderer Form, und der wirtschaftliche Betrieb erst ab August 2024 gestartet wurde. Die Auftragslage habe sich in letzter Zeit verbessert – Zahlen zu Einnahmen und Planung für das kommende Jahr werden auf Wunsch nachgereicht.

Kommentar von Kilian Fitzpatrick (Kreisrat): Die Startprobleme der Klimaagentur Klima3 scheinen nun überwunden. Es ist positiv, dass konkrete Maßnahmen zur Verbesserung und Planung angekündigt wurden. Die Agentur ist für den Landkreis Landsberg unverzichtbar: Sie unterstützt Kommunen und Unternehmen beim Energiesparen, bei Wärmeplanung und im kommunalen Energiemanagement. Gerade angesichts steigender Energiekosten und Klimaherausforderungen bietet sie wertvolle Beratungs- und Planungsleistungen.